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Besonderes Geschenk von Papst Leo XIV. zum 300-jährigen Jubiläum unserer Pfarrei

Im Jubiläumsjahr zum 300-jährigen Bestehen unserer Pfarrei St. Ulrich Buchdorf durften wir ein ganz besonderes geistliches Geschenk empfangen.

Seine Heiligkeit Papst Leo XIV. hat unserer Pfarrgemeinde für die Zeit vom 19. Februar 2026 bis zum 18. Februar 2027 einen vollkommenen Jubiläumsablass gewährt. Das entsprechende Dekret wurde von der Apostolischen Pönitentiarie in Rom ausgestellt.

Den vollkommenen Ablass können alle Gläubigen unter den üblichen Voraussetzungen – sakramentale Beichte, Empfang der Heiligen Kommunion und Gebet in der Meinung des Heiligen Vaters – erlangen, wenn sie unsere Pfarrkirche St. Ulrich als Pilger besuchen, an den Jubiläumsfeiern teilnehmen oder dort in Andacht verweilen und beten. Der Ablass kann auch den Verstorbenen zugewendet werden.

Auch kranke und bettlägerige Menschen können den Jubiläumsablass gewinnen, wenn sie sich geistlich mit den Feierlichkeiten verbinden und ihre Gebete und Leiden Gott aufopfern.

Wir danken Papst Leo XIV. und der Apostolischen Pönitentiarie herzlich für dieses wertvolle Zeichen der Verbundenheit mit unserer Pfarrgemeinde. Möge dieses besondere Gnadengeschenk vielen Gläubigen helfen, ihren Glauben zu vertiefen und Gottes barmherzige Liebe neu zu erfahren.

Das vollständige Dekret der Apostolischen Pönitentiarie können Sie im Anschluss an diesen Beitrag nachlesen:

 

Prot. N. 02181/2026-1215/25/I

DEKRET

Die Apostolische Pönitentiarie gewährt, zur Mehrung der Frömmigkeit der Gläubigen und zum Heil der Seelen, kraft der ihr vom Heiligsten Vater in Christus und unserem Herrn, Papst Leo XIV., von Gottes Vorsehung Diener unseres Glaubens und unserer Freude, in ganz besonderer Weise übertragenen Vollmachten, auf die jüngst vorgebrachte Bitte des hochwürdigen Vieslaus Joseph Bujak, Pfarrer der Pfarrei St. Ulrich in „Buchdorf", Diözese Eichstätt — unter eifriger Befürwortung durch den Diözesanadministrator — anlässlich des 300-jährigen Jubiläums der genannten Pfarrei aus den himmlischen Schätzen der Kirche gnädig einen vollkommenen Ablass.

Dieser kann unter den gewohnten Bedingungen (sakramentale Beichte, eucharistische Kommunion und Gebet nach der Meinung des Heiligen Vaters) von den wahrhaft bußfertigen und von der Liebe angetriebenen Gläubigen vom 19. Februar 2026 bis zum 18. Februar 2027 erlangt werden. Er kann auch den im Fegefeuer festgehaltenen Seelen der Gläubigen fürbittweise zugewendet werden, sofern die Gläubigen die Pfarrkirche St. Ulrich in Form einer Wallfahrt aufsuchen und dort andächtig an den Jubiläumsfeiern teilnehmen, oder wenigstens für einen angemessenen Zeitraum sich frommen Betrachtungen oder Gebeten oder anderen Werken christlicher Frömmigkeit zur Ehre Gottes widmen und für den Frieden und die Eintracht der Völker inständige Gebete zu Gott gegen die Verirrungen der Gegenwart emporsenden, abgeschlossen mit dem Vaterunser, dem Glaubensbekenntnis und den Anrufungen der seligen Jungfrau Maria, Königin des Friedens, Mutter der Barmherzigkeit, sowie des heiligen Ulrich.

Alte und kranke Menschen sowie alle, die aus schwerwiegendem Grund das Haus nicht verlassen können, können den vollkommenen Ablass ebenfalls erlangen, wenn sie unter Abscheu vor jeder Sünde und mit der Absicht, sobald es möglich ist, die drei gewohnten Bedingungen zu erfüllen, sich geistig mit den Jubiläumsfeiern verbinden und ihre Gebete, Leiden oder Beschwernisse des eigenen Lebens dem barmherzigen Gott aufopfern.

Damit also der Zugang zur Erlangung der göttlichen Vergebung durch die Schlüsselgewalt der Kirche aus pastoraler Nächstenliebe erleichtert werde, bittet diese Pönitentiarie eindringlich, dass der Pfarrer und die Priester, ausgestattet mit den entsprechenden Vollmachten zum Empfang der Beichte, sich mit bereitwilligem und großzügigem Herzen der Spendung des Bußsakramentes widmen.

Dieses Dekret gilt für das Pfarrjubiläum. Alles Entgegenstehende ist unbeachtlich.

Gegeben zu Rom, im Sitz der Apostolischen Pönitentiarie, am 16. Februar im Jahr des Herrn 2026.

[handschriftlich:] Angelo Kard. De Donatis, Großpönitentiar

Krzysztof Józef Nykiel, Titularbischof von Velica, Regens

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Programm

300 Jahre Pfarrei St. Ulrich Buchdorf

19. Februar – 18. Juli 2026

Ein Jahr des Dankes, der Freude und der Begegnung!
Wir laden herzlich ein, dieses Jubiläum gemeinsam zu feiern.

Donnerstag, 19. Februar 2026 – 19:00 Uhr, Pfarrkirche

Eröffnungsgottesdienst mit Domkapitular Michael Alberter

Sonntag, 22. Februar 2026 – 18:00 Uhr

ROCKPASSION – Konzert mit der ökumenischen Pfarrersband „Gut Drauf“

Freitag, 20. März 2026 – 19:00 Uhr

Kreuzweg durch die Dorfstraßen

Sonntag, 29. März 2026 – 18:00 Uhr

Passionskonzert mit Erna Dirschinger und dem Heimatchor

Sonntag, 10. Mai 2026 – 10:00 Uhr, Pfarrkirche

Gottesdienst mit Segnung der Ehepaare – gestaltet von Benedikt Pietsch und Freunden

Samstag, 18. Juli 2026 – 17:00 Uhr, Pfarrkirche

Feierlicher Jubiläumsgottesdienst mit dem Diözesanadministrator Alfred Rottler Anschließend: Pfarrfest mit Musik und Tanz!

„300 Jahre St. Ulrich – ein Grund zum Danken, Glauben und Feiern!“

Pfarrei St. Ulrich Buchdorf – 300 Jahre im Glauben verbunden

Vor 100 Jahren, im Jahr 1926, feierte unsere Pfarrei St. Ulrich in Buchdorf ihr 200-jähriges Jubiläum.

Im Folgenden ist ein Auszug aus der damaligen Zeitung zu lesen:

Das "Donauwörther Anzeigenblatt" schreibt zum 200-jährigen Gedenktag der Erhebung Buchdorf's zu einer eigenen Pfarrei folgendes nieder:

Buchdorf, 22. Februar 1926

Der zweihundertjährige Gedenktag der Erhebung Buchdorfs zu einer Pfarrei und zugleich Befreiungstag von der Hörigkeit Bayerfelds wurde in würdiger Weise begangen am Freitag den 19. Februar.

Hatte schon am Vorabend einstündiges Festgeläute die Stimmung vorbereitet, so wurde dieselbe erhöht, beim ersten Tagesgrau'n durch Böllergruß, Glockenruf und den herrlichen Choral: „Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre" von Beethoven; meisterhaft vorgetragen von der gutgeschulten Ortskapelle Buchdorf unter der Leitung des Herrn Hummel.

Mit dem Glockenschlag 9 Uhr zogen die Vereine auf unter dem schneidigen Kommando des Herrn Laminit

  • der katholische Burschenverein mit dem Banner der Patrona Bavaria, 
  • der Krieger- und Veteranenverein mit wehender Fahne im strammen Soldatenschritt, hinterher die Kameraden mit manch reich dekorierter Brust, mit Gurt und blitzendem Helm und Standarte, 
  • die Feuerwehr, die den Ordnungsdienst übernommen und unter Leitung des Herrn Hauptmann Laminit musterhaft durchführte.

Von den geistlichen Herrn, die in Talar und Chorrock nach den Vereinen sich einreihten, seien in erster Linie erwähnt:

  • H.H. Monsignore Dr. Thurnhofer, Stadtpfarrer bei Unserer lieben Frauen in Ingolstadt in der vornehm-violetten Amtstracht eines päpstlichen Geheimkämmerers, 
  • begleitet vom Ortspfarrer H.H. Wolfgang Weiß.
  • Ferner bemerkte man im Zuge den H.H. geistl. Rat Hurst von Kaisheim,
  • den H.H. Freiherrn Friedrich von Gaggern, Pfarrer in Mündling, 
  • den H.H. Pfarrer Gottschalk von Sulzdorf, 
  • den H.H. Pfarrer Krämer von Fünfstetten, 
  • den H.H. Pfarrer Hoffmann von Bayerfeld, 
  • den H.H. Stadtkaplan Traber bei St. Moritz in Ingolstadt, - einen Sohn Buchdorfs

Herr Oberregierungsrat Hohenbleicher hatte einer Einladung folgend, die Gemeinde Buchdorf mit seinem Erscheinen beehrt und bewegte sich in der schmucken Amtstracht mit Schiffhut und Degen zwischen dem ersten Bürgermeister Herrn Alois Bruger und dem 2. Bürgermeister Herrn Steib.

Daran schlossen sich Kirchenverwaltung und Gemeinderat.

Aus den geschichtlichen Taten, die der Hochwürdige Herr Festprediger in die Einleitung einstreute, seien erwähnt; dass in den 200 Jahren ab 1726:

- 11.000 Kinder zur Taufe getragen wurden,

- 4.000 in die Scholle um das Gotteshaus gebettet wurden,

- 1.700 Paare vor dem Traualtar den Lebensbund geschlossen haben,

- 6 auf den Schnee- und Eisfeldern Russlands den letzten Atemzug ausgehaucht haben,

- 5 im Feldzug 1870 ihr Blutopfer für das Vaterland gebracht Haben 

- und die Gebeine von 45 Familienvätern und Söhnen Buchdorfs auf den Schlachtfeldern des 1. Weltkrieges in Ost und West verstreut liegen

- 12 Pfarrer haben in den 200 Jahren ihres Amtes gewaltet, wovon 10 bereits in Kirchhoferde liegen.

Der erste Pfarrer dieser Reihe - Johannes Hueber - Sohn Buchdorfs, verdiene aus zwei Gründen ehrende Erwähnung; als Gründer der Pfarrei im Jahre 1726 und als Erbauer der Kirche im Jahre 1736.

Unter den Klängen von Musik und Glockengeläute bewegte sich der Zug zwischen den hinter Seilen gestauten Menschen zum Gotteshaus. Der Eintritt ins Gotteshaus war mehr als überraschend durch die herrliche Dekoration, die unter Leitung des Herrn Pfarr-mesners Josef Morasch und unter Mitwirkung der Jungfrauen, der Eifer und die Begeisterung für die seltene Feier geschaffen hatte.

Girlanden von Tannengrün mit goldenen Bändern umwunden schlangen sich in gefälligen Windungen auf beiden Seiten des Schiffes, bis sie sich in der Chorwölbung des Presbyteriums in einer Schlinge emporrankten, verbunden durch eine dekorative äußerst wirksame < 200>.

Die blattpflanzengeschmückten Altäre, aus denen das rötliche Mattgold leuchtete, da und dort von dem Blitz der zahlreichen elektrischen Lampen angeglüht, erhöhten den festlichen Eindruck, der seine höchste Weihe dadurch erhielt, dass die ganze Pfarrgemeinde Buchdorf im Festgewand im Gotteshaus versammelt war und dazu von auswärts von Kaisheim, Sulzdorf, Bayerfeld, Itzing, Mündling, Daiting, Hafenreuth, und bis von Donauwörth sich Gäste eingefunden hatten, sich mitzufreuen und mitzufeiern.

H.H. geistl. Rat Msgr. Thurnhofer begann sichtlich bewegt seine die Herzen tief ergreifende Predigt, von der man wünschen möchte, dass sie niedergeschrieben im Pfarrarchiv aufbewahrt der Pfarrgeschichte erhalten bliebe.

Sein Vorspruch aus Eph. 1, 3 lautete: 

Benedictus deus et pater Domini nostri Jesu Christi, qui benedicit nos in omni benedictione spirituali in colestibus in Christo - d. h. Hochgelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jeder geistigen Segnung im Himmel in Christus.

Ausgehend von diesen Worten des Völkerapostels Paulus, schilderte er die Beziehung zwischen Pfarrer und Pfarrvolk wie sie nach der Anordnung des hohen Priesters nach den Pastoralgrundsätzen unserer Mutter der Hl. Kirche und nach der Natur des Verhältnisses zwischen Hirt und Herde sein müssen, unter steter Bezugnahme auf die Pfarrgemeinde Buchdorf und schloss mit dem Gebet und Segenswunsche, dass der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jeder geistigen Segnung im Himmel in Christus das schöne Einvernehmen, das zwischen Pfarrer und Pfarrvolk in Buchdorf allzeit bestanden hat in den letzten zwei Jahrhunderten auch fernerhin bestehen und segensreich für beide Teile sich auswirken möge und jeder Teil sich der Verantwortung, die sich hieraus ergibt, bewusst bleiben

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Feierliche Eröffnung unseres Jubiläumsjahres

Am 19. Februar hat der feierliche Eröffnungsgottesdienst unseres Jubiläumsjahres stattgefunden.

Zu Beginn segnete Herr Domkapitular Michael Alberter unsere Jubiläumskerze und entzündete sie feierlich. Diese Kerze steht auf dem Grab des ersten Pfarrers von Buchdorf, Hochwürdiger Herr Johann Huber, der am 19. Februar 1726 seine Ernennung erhalten hat. Damit knüpfen wir bewusst an die Anfänge unserer Pfarrei an.

Unter der Teilnahme zahlreicher Gläubiger, gemeinsam mit unseren Kommunionkindern und Firmlingen, haben wir voller Dankbarkeit und Freude unser Jubiläumsjahr eröffnet.

Wir freuen uns auf viele weitere gemeinsame Begegnungen und Feiern in diesem besonderen Jahr.

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Ein Kreuzweg verbindet das Dorf

Gemeinschaft trägt Kreuz durch Buchdorf

Im Rahmen des 300-jährigen Jubiläums der Pfarrei St. Ulrich in Buchdorf wurde ein besonderer Kreuzweg durch die Straßen des Dorfes gestaltet. Als sichtbares Zeichen der Gemeinschaft trugen die Gläubigen gemeinsam ein großes Birkenkreuz durch den Ort.

Zahlreiche Gruppen der Pfarrgemeinde beteiligten sich an diesem eindrucksvollen Glaubenszeugnis: Erstkommunionkinder und Firmbewerber, die KLJB-Jugend, Frauen und Männer aus der Gemeinde, Mitglieder des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung sowie die Ministrantinnen und Ministranten. Gemeinsam wechselten sie sich beim Tragen des Kreuzes ab und machten so die Verbundenheit der ganzen Pfarrei sichtbar.

Mit brennenden Kerzen in den Händen begleiteten die Teilnehmenden den Kreuzweg im Gebet. An jeder Station wurde innegehalten, und die Kerzen wurden bewusst zum Himmel erhoben – als Zeichen der Ausrichtung auf Gott und als Bitte um Licht und Orientierung für die Pfarrgemeinde. So wurde der Kreuzweg zugleich zu einer intensiven Vorbereitung auf das Osterfest.

Musikalisch wurde der Weg durch die Straßen des Dorfes einfühlsam von der Musikkapelle „Frohsinn“ begleitet, die der Andacht einen würdigen Rahmen verlieh. Für die Sicherheit entlang der Strecke sorgte die Feuerwehr.

Diese besondere Feier wird vielen noch lange in Erinnerung bleiben. Sie hat nicht nur die Gemeinschaft im Dorf gestärkt, sondern auch den Glauben neu belebt – jenen Glauben, der bereits vor 300 Jahren zur Gründung der Pfarrei geführt hat und bis heute trägt.

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Festlicher Gottesdienst zur Segnung der Ehepaare

Am Sonntag, den 10. Mai, feierte die Pfarrei St. Ulrich im Rahmen des 300-jährigen Jubiläums einen festlichen Gottesdienst mit Segnung der Ehepaare.

Mehr als 50 Ehepaare waren der Einladung gefolgt und feierten gemeinsam ihre Liebe und Treue. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand die Bedeutung der Familien als „kleine Hauskirchen“. Aus diesen Familien entsteht unsere Pfarrgemeinde – sie sind die lebendigen Bausteine unserer Kirche.

Zu Beginn des Gottesdienstes wurden die noch vorhandenen Ehekerzen der Paare entzündet und vor den Marienaltar gestellt – ein sichtbares Zeichen für das Licht des gemeinsamen Glaubens und der Liebe.

Nach der Predigt erneuerten die Ehepaare ihr Eheversprechen. Anschließend verband Pfarrer Wiesław Bujak die Hände der Paare mit einem Segensband als Zeichen ihrer Verbundenheit und des göttlichen Segens. Dieses Band durften die Ehepaare als Erinnerung an diesen besonderen Tag mit nach Hause nehmen. Darauf stand das Wort aus der Heiligen Schrift:
„Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe.“

Jedes Ehepaar erhielt zudem einen persönlichen Segen für Ehe und Familie.

Musikalisch wurde der Gottesdienst feierlich gestaltet durch eine von Benedikt Pietsch organisierte Musikgruppe mit Gesang, Klavier, Blasinstrumenten und Orgel.

Dass dieser Gottesdienst ausgerechnet am Muttertag gefeiert wurde, verlieh der Feier eine zusätzliche besondere Bedeutung und machte noch einmal deutlich, welch großen Wert Ehe und Familie für Kirche und Gesellschaft haben.

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Patrozinium des heiligen Ulrich in Buchdor

Am Sonntag, dem 5. Juli, feierte die Pfarrgemeinde um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Ulrich in Buchdorf das feierliche Patrozinium zu Ehren unseres Kirchenpatrons, des heiligen Ulrich.

Im Anschluss an den festlichen Gottesdienst wurde erstmals seit mehreren Jahrzehnten wieder der Einzelsegen mit der Reliquie des heiligen Ulrich gespendet. Zahlreiche Gläubige kamen nach vorne, um den persönlichen Segen zu empfangen. Dabei wurde ihnen die Reliquie des heiligen Ulrich aufgelegt – ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit mit unserem Kirchenpatron und ein Ausdruck des Vertrauens auf die Fürsprache der Heiligen.

Gemeinsam beteten wir um Gottes Segen für unsere Pfarrgemeinde, für unsere Familien und für alle Menschen, die in unserer Kirche Trost, Kraft und Hoffnung im Gebet suchen. Möge der heilige Ulrich uns auch weiterhin auf unserem Glaubensweg begleiten und Fürsprecher bei Gott sein.

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Feierlicher Jubiläumsgottesdienst zum 300-jährigen Bestehen unserer Pfarrei St. Ulrich

Am 18. Juli um 17.00 Uhr feierte unsere Pfarrgemeinde St. Ulrich Buchdorf den festlichen Höhepunkt ihres Jubiläumsjahres: den feierlichen Gottesdienst anlässlich des 300-jährigen Bestehens unserer Pfarrei.

Insgesamt elf Geistliche aus Deutschland, Österreich und Polen versammelten sich am Altar und feierten gemeinsam mit der Pfarrgemeinde die Heilige Eucharistie. Hauptzelebrant war unser Diözesanadministrator Alfred Rottler, der in seiner Festpredigt die lebendige Glaubensgemeinschaft unserer Pfarrei würdigte und den zahlreichen ehrenamtlich Engagierten für ihren unermüdlichen Einsatz dankte.

Die feierliche musikalische Gestaltung übernahm unser Kirchenchor unter der Leitung von Frau Luise Brandl. Mit der neu einstudierten „Missa festiva“ von Christopher Tambling verlieh der Chor dem Jubiläumsgottesdienst einen besonders festlichen und würdigen Rahmen und begeisterte die zahlreichen Gottesdienstbesucher.

Im Anschluss an den Gottesdienst segnete Diözesanadministrator Alfred Rottler die neu angebrachte Gedenktafel zum 300-jährigen Jubiläum unserer Pfarrei.

Ein herzliches Vergelt's Gott gilt allen, die zum Gelingen dieses Jubiläums beigetragen haben: unserem Diözesanadministrator Alfred Rottler, allen Mitzelebranten aus Deutschland, Österreich und Polen, unserem Dekan Konrad Bayerle sowie allen Gästen, die mit uns gefeiert haben.

Ebenso danken wir dem Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates Werner Gayer mit seiner Frau Birgit, unserem Kirchenpfleger Xaver Bosch, Herrn Bürgermeister Benjamin Hertle, seinem Vorgänger Walter Grob und dem Gemeinderat für die hervorragende Unterstützung und die gute Zusammenarbeit.

Ein herzliches Vergelt's Gott sagen wir der Musikkapelle „Frohsinn“, dem Kirchenchor, allen Organistinnen und OrganistenMesnernMinistrantinnen und MinistrantenLektorinnen und LektorenKommunionhelferinnen und Kommunionhelfern, der Freiwilligen Feuerwehr Buchdorf, allen Vereinen mit ihren Fahnenabordnungen sowie allen Helferinnen und Helfern, die unsere Kirche geschmückt, aufgebaut, organisiert und dieses Fest mit großem Einsatz ermöglicht haben.

Ein ganz besonderes Dankeschön gilt unserer Katholischen Landjugendbewegung (KLJB). Mit großem Engagement haben die Jugendlichen in den vergangenen Tagen und während des Jubiläumsfestes unzählige Aufgaben übernommen – von den Vorbereitungen über den Verkauf und die Bedienung im Festzelt bis hin zur tatkräftigen Unterstützung bei der gesamten Organisation. Ohne ihren großartigen Einsatz wäre ein Fest in dieser Form nicht möglich gewesen.

Allen Besucherinnen und Besuchern danken wir herzlich für ihr Kommen und das gemeinsame Feiern. Möge Gott unsere Pfarrgemeinde St. Ulrich auch in Zukunft begleiten und reich segnen.

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Segnung der Gedenktafel und Einmauerung einer Zeitkapsel

Im Anschluss an den feierlichen Jubiläumsgottesdienst am 18. Juli wurde an der Nordseite unserer Pfarrkirche St. Ulrich eine Gedenktafel zum 300-jährigen Jubiläum der Pfarrei durch unseren Diözesanadministrator Alfred Rottler feierlich gesegnet.

Die Gedenktafel wurde als Zeichen des Dankes für den reichen Segen Gottes in den vergangenen 300 Jahren angebracht. Zugleich ist sie Ausdruck unserer Bitte, dass Gott auch die kommenden Generationen unserer Pfarrgemeinde begleiten und segnen möge.

Vor der Segnungsfeier wurde hinter der Gedenktafel eine Zeitkapsel in das Mauerwerk eingelassen. Sie enthält verschiedene Gegenstände aus unserer Zeit sowie eine Gedenkurkunde, die von diesem besonderen Jubiläumsjahr Zeugnis gibt. Die Zeitkapsel soll den Menschen der Zukunft einen Einblick in das Leben unserer Pfarrgemeinde und unserer heutigen Zeit schenken.

Möge diese Gedenktafel viele Generationen daran erinnern, dass unsere Pfarrgemeinde seit 300 Jahren auf das Fundament des Glaubens gebaut ist und ihr Vertrauen auch weiterhin auf Gottes Segen setzt.

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Gottesdienstzeiten

Heilige Messen in der Pfarrei Buchdorf

Samstag 17.00 Uhr in Bergstetten;
Sonntag 8.45 Uhr oder 10.00 Uhr abwechselnd in Buchdorf oder Baierfeld

Glockenanlage der Pfarrkirche

Die Glockenanlage der Pfarrkirche St. Ulrich in Buchdorf stellt Thomas Winkelbauer, Glockensachverständiger der Diözese Eichstätt, vor. mehr...